Exosomen heilen Verbrennungen ohne Hauttransplantation
Eine junge Frau in Kanada erhielt als erster Mensch eine Trillion Exosomen – ihre Gesichtsverbrennungen heilten vollständig.

Kaitlin Jeffrey erlitt schwere Verbrennungen, als bei einer Party in Toronto ein Feuer ausbrach. Die drittgradigen Verbrennungen an Gesicht und Hals drohten Narben und Entstellungen zu hinterlassen. Die Ärzte im Krankenhaus von Hamilton, Ontario, planten zunächst eine Hauttransplantation – ein schmerzhafter Eingriff, der oft sichtbare Narben hinterlässt.
Doch Dr. Marc Jeschke, Leiter der Forschung am Krankenhaus, entschied sich für einen weltweit ersten Versuch: Er injizierte Jeffrey eine Trillion sogenannter Exosomen. Exosomen sind winzige Bläschen, die von Zellen ausgeschüttet werden und Botenstoffe für die Heilung transportieren. Bislang wurden sie nur im Tierversuch bei Verbrennungen getestet.
Die Behandlung übertraf alle Erwartungen. Innerhalb weniger Monate heilte Jeffreys Gesichtshaut vollständig – ohne Narben. Nur am Hals sind noch Hauttransplantationen nötig. „Meine Vision war es, eine Hauttransplantation im Gesicht um jeden Preis zu vermeiden“, erklärte Dr. Jeschke. „Selbst die beste Transplantation bringt die Haut nicht in ihren Normalzustand zurück.“
Der Fall wurde von Health Canada aus humanitären Gründen genehmigt. Jeffrey und ihre Eltern stimmten zu. Die Behandlung ist derzeit noch sehr teuer, doch der Erfolg könnte die Entwicklung beschleunigen. „Für einen jungen Menschen kann eine Hauttransplantation im Gesicht verheerend sein“, so Jeschke. Nun hofft er, dass die Methode bald vielen Patienten weltweit helfen kann.
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„Stell dir vor: Eine Spritze mit winzigen Heilungspartikeln lässt schwere Verbrennungen spurlos verschwinden. Genau das ist einer jungen Frau in Kanada passiert."
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