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tiere Himalaya (Pakistan, Indien, Nepal) · IN

Fünf Grubenottern-Arten im Himalaya entdeckt

DNA-Analyse zeigt: Bisher für eine Art gehaltene Schlange besteht aus fünf Arten, drei davon neu für die Wissenschaft.

19. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Über 160 Jahre lang glaubte man, die Himalaya-Grubenotter sei eine einzige Art, die in Pakistan, Indien und Nepal vorkommt. Doch eine neue Studie zeigt: Es sind fünf verschiedene Arten, darunter drei, die der Wissenschaft bisher unbekannt waren.

Forscher reisten in verschiedene Teile des Himalaya und sammelten Proben von Schlangen, die bisher als Himalaya-Grubenotter eingeordnet wurden. Sie untersuchten die Tiere genau: Körperbau, Skelett und vor allem die DNA. Dabei stellten sie fest, dass die vermeintliche eine Art in Wahrheit aus fünf eigenständigen Arten besteht.

Die ursprüngliche Himalaya-Grubenotter (Gloydius himalayanus) wurde bereits 1864 beschrieben. Sie lebt im Nordwesten Indiens in Höhen zwischen 1.000 und 3.500 Metern. Die Chamba-Grubenotter (G. chambensis) wurde 2022 erstmals beschrieben; die Studie erweiterte ihr bekanntes Verbreitungsgebiet bis ins Kaschmir-Tal. Sie kommt in Höhen von 400 bis 2.500 Metern vor.

Drei Arten sind völlig neu: Die Hazara-Grubenotter (G. hazarensis) lebt in der Hazara-Region im Nordosten Pakistans in Höhen zwischen 1.630 und 2.900 Metern. Die Hindu-Kusch-Grubenotter (G. hindukushensis) bewohnt die östlichen Ausläufer des Hindu-Kusch-Gebirges im Nordwesten Pakistans zwischen 1.660 und 2.888 Metern. Die Nepal-Grubenotter (G. nepalensis) schließlich ist im westlichen und westlichen Zentral-Nepal verbreitet.

Diese Entdeckung ist nicht nur für die Wissenschaft spannend. Sie zeigt, wie viel Artenvielfalt im Himalaya noch unentdeckt ist. Jede Art hat eigene Lebensraumansprüche und ist möglicherweise unterschiedlich bedroht. Für den Artenschutz ist es entscheidend, die genauen Verbreitungsgebiete und Bestandsgrößen zu kennen. Die Studie, die auf jahrelanger Feldarbeit und der Analyse historischer Museumsexemplare beruht, legt den Grundstein für gezielte Schutzmaßnahmen.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„160 Jahre dachten wir, es gäbe nur eine Grubenotter im Himalaya – jetzt sind es fünf. Drei davon völlig neu!"

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