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Glück verändert sich mit dem Alter

Mediziner Tobias Esch erklärt, wie Dopamin, Stressabbau und Gelassenheit in verschiedenen Lebensphasen wirken.

Glück ist nicht gleich Glück – und das ist eine gute Nachricht. Der Mediziner Tobias Esch erklärt, dass sich unser Glücksempfinden im Laufe des Lebens grundlegend wandelt. In jungen Jahren sind es vor allem Dopaminschübe, die für kurze, intensive Glücksmomente sorgen. Dopamin ist ein Botenstoff im Gehirn, der bei Belohnung und Neuheit ausgeschüttet wird. Mit zunehmendem Alter verschiebt sich der Fokus hin zu Stresspausen und schließlich zu einer tiefen Gelassenheit. Diese Entwicklung ist kein Zufall, sondern ein natürlicher Reifungsprozess.

Besonders spannend: Krisen können diesen Wandel beschleunigen. Esch betont, dass schwierige Lebensphasen uns dazu zwingen, Prioritäten zu überdenken und neue Wege zum Glück zu finden. Statt nach dem nächsten Kick zu jagen, lernen wir, Momente der Ruhe und Zufriedenheit zu schätzen. Das bedeutet nicht, dass ältere Menschen weniger glücklich sind – im Gegenteil: Die Art des Glücks wird nachhaltiger und weniger abhängig von äußeren Reizen.

Diese Erkenntnis ist nicht nur für die persönliche Lebensgestaltung relevant, sondern auch für die Arbeitswelt. In Unternehmen, die auf das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter achten, könnte ein Verständnis für diese altersabhängigen Glücksquellen helfen, passgenaue Angebote zu schaffen. Jüngere Mitarbeiter profitieren von abwechslungsreichen Aufgaben und schnellem Feedback, während ältere mehr Wert auf Stabilität und Sinnhaftigkeit legen. Die Forschung von Esch zeigt: Glück ist erlernbar und veränderbar – und das gibt Hoffnung für alle Lebensphasen.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Hast du gewusst, dass sich Glück mit dem Alter verändert? Krisen können sogar helfen, gelassener zu werden."

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