Große Libelle landet auf Daumen einer Frau
Die Goldringlibelle, Großbritanniens längste Libelle, ließ sich von einer Naturschützerin in Wales bestaunen.

Eine Frau in Wales erlebte eine besondere Begegnung mit der Natur: Die längste Libelle Großbritanniens landete auf ihrem Daumen. Sarah Hawkes, Naturschützerin bei Buglife Wales, entdeckte die Goldringlibelle (Cordulegaster boltonii) nahe dem Fluss Ceiriog in Wales. Die Insekten können bis zu neun Zentimeter lang werden und haben eine ähnliche Flügelspannweite. Hawkes nannte das Tier liebevoll ein „prachtvolles Mädchen“. Die Goldringlibelle ist vor allem in Wales, Schottland und Nordwestengland zu finden, da sie spezielle Lebensräume braucht: saure Bäche und Flüsse, die aus Torfmooren kommen und über sandige Böden und Gesteinsarten fließen. Hawkes war mit ihrem Hund früh unterwegs, als sie die Libelle an einem Grashalm entdeckte. „Es war kühl, und Insekten sind auf Sonnenwärme angewiesen – sie war noch etwas träge, genau wie ich beim Aufwachen“, erzählte sie. Das Einzugsgebiet des Flusses Dee, zu dem der Ceiriog gehört, ist eines der „wichtigen Insektengebiete“ Großbritanniens. Die Goldringlibelle ist von Mai bis September aktiv. Trotz ihrer zarten Flügel sind die Libellen gefräßige Jäger: Sie fressen große Insekten wie Wespen, Käfer und Hummeln – sogar andere Libellen. Sie sind schnelle, wendige und kräftige Flieger. Auch ihre Larven, die bis zu fünf Jahre im Wasser leben, sind gefürchtete Räuber. Sie vergraben sich am Grund von Bächen und lauern auf Beute. Die Begegnung zeigt, wie wertvoll unberührte Lebensräume für seltene Arten sind. Solche Momente erinnern daran, dass Naturschutz nicht nur abstrakt ist, sondern direkt erlebbar wird.
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
So erzählst du es weiter
„Stell dir vor, die längste Libelle Großbritanniens landet auf deinem Daumen – genau das ist einer Frau in Wales passiert!"
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