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tiere Elfenbeinküste · CI

Ivorischer Regenwald: uralte Tierpfade und seltene Arten

Im Taï-Nationalpark dokumentieren Forscher eine außergewöhnliche Artenvielfalt und unberührte Urwälder.

18. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Tief im Taï-Nationalpark im Südwesten der Elfenbeinküste führt ein Pfad durch den Regenwald, der nicht von Menschen, sondern von Tieren angelegt wurde. „Dieser Tierpfad könnte eine halbe Million Jahre alt sein“, sagt Michele Menegon, ein Herpetologe, der den Park regelmäßig besucht. Der Pfad folgt dem Kamm eines Bergrückens und wird von Waldelefanten bis hin zu kleinen Antilopen wie dem Maxwell-Ducker genutzt. Der Waldboden ist hier auffallend frei von Unterholz, weil die Kronen der riesigen Bäume das Sonnenlicht blockieren. „Ich war noch nie in einem Wald mit einer solchen Dichte an riesigen Urwaldbäumen“, staunt Menegon. Der Parkranger Gliman Hyacinthe vom ivorischen Amt für Parks und Reservate (OIPR) identifiziert einen der Baumriesen als Kosipo, eine Mahagoniart. Die Region ist übersät mit Felsbrocken, da sie am Hang einer großen Granitkuppel liegt, deren Gipfel die Baumkronen überragt. Der Taï-Nationalpark ist einer der letzten verbliebenen Primärregenwälder Westafrikas und ein UNESCO-Weltnaturerbe. Er beherbergt eine außergewöhnliche Artenvielfalt, darunter Schimpansen, Zwergflusspferde und zahlreiche Vogelarten. Die intakte Natur zeigt, dass Schutzgebiete wirksam sind und die Biodiversität erhalten bleibt. Die Forscher hoffen, dass der Park auch künftig ein Rückzugsort für seltene Arten bleibt.

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„Stell dir vor: ein Tierpfad, der eine halbe Million Jahre alt ist. Genau das gibt es noch im Regenwald der Elfenbeinküste."

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