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wissenschaft Japan · JP

Japanische Sonde fotografiert Asteroiden Torifune

Hayabusa2 liefert erste Nahaufnahmen des erdnussförmigen Himmelskörpers aus 450 Metern Größe.

Seit 2014 ist die japanische Raumsonde Hayabusa2 im All unterwegs. Am 5. Juli 2026 gelang ihr ein besonderer Vorbeiflug: Mit einer Geschwindigkeit von 18.000 Kilometern pro Stunde raste sie am Asteroiden Torifune vorbei – nur einen Kilometer von seiner Oberfläche entfernt. Der Asteroid ist maximal 450 Meter groß und besteht, wie viele seiner Art, aus einer losen Ansammlung von Gesteinsbrocken und Staub, die nur durch die minimale Schwerkraft zusammengehalten werden.

Bereits zuvor hatte Hayabusa2 den Asteroiden Ryugu erkundet und 2020 Gesteinsproben zur Erde gebracht. Die neuen Bilder von Torifune zeigen einen erdnussförmigen Doppelkörper aus zwei etwa gleich großen Teilen. Einschlagkrater sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Die Oberfläche ähnelt stark der von anderen bekannten Asteroiden wie Bennu, Ryugu und Itokawa.

Im Laufe des Juli werden die restlichen Bilder und Messdaten zur Erde gefunkt. Dann beginnt die detaillierte Auswertung. Weitere Aufnahmen von Torifune wird es nicht geben – der Asteroid ist bereits wieder zu einem winzigen Punkt am Himmel geschrumpft. Die Mission liefert wertvolle Erkenntnisse über die Bausteine unseres Sonnensystems.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

So erzählst du es weiter

„Die japanische Sonde Hayabusa2 hat den Asteroiden Torifune aus nächster Nähe fotografiert – er sieht aus wie eine Erdnuss!"

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