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Johns Hopkins stellt 140 Mio. $ für Forschung bereit

Zwei neue Programme sollen Forscher durch den Einbruch der Bundesmittel bringen.

Beat: Gesundheit & Forschung · Peer-Review

Die Johns Hopkins University in Baltimore, eine der renommiertesten Forschungseinrichtungen der USA, reagiert auf den drastischen Rückgang der staatlichen Forschungsförderung mit einem eigenen Finanzierungspaket. Seit Anfang 2025 hat die US-Bundesregierung die Mittel für Wissenschaft und Forschung massiv gekürzt, was viele Universitäten und Institute in eine schwierige Lage bringt. Johns Hopkins, das traditionell stark von Drittmitteln abhängt, hat nun zwei neue Programme gestartet, um die Arbeit seiner Wissenschaftler zu sichern.

Der Research Resilience Fund ist mit 60 Millionen Dollar pro Jahr über zwei Jahre ausgestattet. Er richtet sich an Forscher, die bisher auf externe Gelder angewiesen waren, aber nun mit Lücken in der Finanzierung kämpfen. Die Anträge werden fortlaufend geprüft, sodass Wissenschaftler schnell Unterstützung erhalten können. Das Programm baut auf früheren Initiativen auf, erweitert aber die Zielgruppe und verzichtet auf bürokratische Hürden wie Kostenbeteiligungen einzelner Fakultäten.

Parallel dazu investiert die Universität 80 Millionen Dollar jährlich in die Life Sciences Research Initiative. Dieses Programm fördert Projekte in den Lebenswissenschaften, die ein klares öffentliches Interesse haben und realistische Chancen auf langfristige Finanzierung bieten. Es gibt zwei Förderlinien: Großprojekte mit mehreren Leitern erhalten mindestens 10 Millionen Dollar, kleinere Teams oder Einzelforscher können zwischen 200.000 und 500.000 Dollar beantragen. Die erste Antragsfrist endet am 15. Juli.

Interims-Provost Lainie Rutkow und Forschungs-Vizepräsident Denis Wirtz betonten in einer Nachricht an die Fakultät, dass die Mittel in unsicheren Zeiten essenzielle Unterstützung bieten sollen. Die Universität hofft, so die Forschungsexzellenz und die Mission der Einrichtung zu bewahren. Zusätzlich zu den neuen Programmen gibt es bereits bestehende Fördermöglichkeiten wie die Catalyst Awards, Discovery Awards und den President's Frontier Award.

Diese Initiative zeigt, wie Hochschulen in Krisenzeiten eigenständig handeln können, um den Fortschritt in Wissenschaft und Medizin zu sichern. Für die Forscher bedeutet das nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch die Freiheit, ihre Arbeit fortzusetzen oder neue Wege einzuschlagen. Die langfristige Wirkung wird sich zeigen, wenn die ersten Projekte Ergebnisse liefern – doch der Schritt allein ist ein starkes Signal für die Bedeutung von Forschung in einer demokratischen Gesellschaft.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„140 Millionen Dollar für Forschung – eine Uni stemmt sich gegen den Kahlschlag der Bundesmittel."

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