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Junge Friedensstifter fordern mehr Vertrauen und langfristige Förderung

Bei der ersten UN-Friedensbau-Woche betonen junge Aktive: Geld allein reicht nicht – echte Partnerschaften sind entscheidend.

Beat: Gesellschaft & Bildung · Offizielle Statistik
24. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: UN News

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg – das wurde bei der ersten UN-Friedensbau-Woche in New York deutlich. Junge Menschen aus Konfliktregionen wie Afghanistan, Ghana und der Elfenbeinküste trafen sich am Rande der Veranstaltung, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. Sie eint eine Botschaft: Finanzielle Unterstützung ist wichtig, aber ohne Vertrauen, Schutz und echte Partnerschaften bleibt sie wirkungslos.

Linda Dempah aus der Elfenbeinküste, die ein Kosmetikunternehmen leitet, erklärte, dass wirtschaftliche Stabilität ein Schlüssel zum Frieden sei. „Menschen mit guten Jobs neigen nicht dazu, sich an Konflikten zu beteiligen oder von bewaffneten Gruppen rekrutiert zu werden“, sagte sie. Ihr Land hat eine wechselvolle Geschichte mit Putschen und Bürgerkriegen hinter sich.

Yahya Qanie aus Afghanistan berichtete, wie junge Friedensstifter dort oft belächelt wurden: „Man sagte uns ständig, wir hätten nicht genug Erfahrung.“ Der Zugang zu Fördermitteln war extrem schwierig – zeitweise kamen sie nicht einmal an 700 Dollar heran. Seit der Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 haben sich die Bedingungen drastisch verschlechtert: Zivile Räume für Jugendliche wurden geschlossen, wer seine Stimme erhebt, muss mit Repressalien rechnen.

John Koester von der International Association of Youth and Students for Peace aus den USA betonte, dass nicht nur einzelne Projekte, sondern das gesamte Ökosystem der Friedensarbeit finanziert werden müsse. „Bis zu 40 Prozent unserer Zeit verbringen wir mit Aktivitäten, die nicht förderfähig sind – Vertrauensaufbau, Beziehungspflege, Netzwerken, gegenseitige Unterstützung und Erholung.“

Die UN-Vertreter zeigten sich offen für diese Forderungen. Felipe Paullier, UN-Assistent des Generalsekretärs für Jugendfragen, versprach, dass Prinzipien wie die Anerkennung junger Menschen als gleichberechtigte Partner in künftige Finanzierungsmechanismen einfließen sollen. Pio Smith vom Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) wies darauf hin, dass nationale Aktionspläne oft große Visionen hätten, aber kaum mit Budget und Ressourcen hinterlegt seien. „Diese Dinge brauchen Zeit – und dafür müssen wir mit den Mitgliedsstaaten zusammenarbeiten.“

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Junge Leute aus Krisenregionen sagen: Frieden braucht mehr als Geld – vor allem Vertrauen und echte Partnerschaften."

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