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Kindergeld soll künftig automatisch aufs Konto kommen

Ohne Antrag, ohne Papierkram – die Umstellung spart 205.000 Stunden Bürokratie.

Kindergeld soll künftig automatisch auf dem Konto landen – ohne Antrag, ohne Papierkram. Das soll Familien entlasten, heißt es im Gesetzentwurf, den der Bundestag am 9. Juli verabschiedet hat. Der Bundesrat muss noch zustimmen.

Bisher müssen Eltern das Kindergeld beantragen. Was nach einer Formalität klingt, ist in der Praxis eine echte Hürde: Anträge gehen unter, werden falsch ausgefüllt oder aus Unwissen gar nicht erst gestellt – gerade dort, wo die Unterstützung besonders gebraucht wird.

Die Neuerung erfolgt schrittweise. Ab Frühjahr 2027 gilt sie zunächst für Neugeborene in Familien, die bereits für ältere Geschwister Kindergeld beziehen – der Grund: Die Daten der Familienkasse liegen hier schon vor. Ende 2027 soll die Leistung dann auch für das erste Kind automatisch fließen.

Die erwartete Entlastung ist beträchtlich: Rund 205.000 Stunden Bürokratie sollen dadurch wegfallen – Zeit, die weder Familien noch Behörden mehr mit Anträgen verbringen müssen.

Der eigentliche Fortschritt steckt im Prinzip: Eine Leistung, die ohnehin allen Familien zusteht, wird nicht mehr an einen Antrag geknüpft. Hilfe erreicht die Menschen, statt an Formularen zu scheitern.

Ein konkreter Endtermin für die vollständige Umsetzung wird noch nicht genannt – zuerst müssen die technischen Voraussetzungen geschaffen werden. Doch die Richtung ist klar: weniger Papierkram, mehr Selbstverständlichkeit.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Kindergeld soll bald automatisch aufs Konto kommen – ohne Antrag. Das spart 205.000 Stunden Papierkram."

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