Klinische Studien gegen seltene Ebola-Variante starten
Im Kongo beginnen Tests mit drei Wirkstoffen gegen den Bundibugyo-Stamm – Hoffnung für Tausende.

Ebola ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die innere Blutungen und Organversagen verursacht – ohne Behandlung sterben bis zu 90 Prozent der Infizierten. Im Osten der Demokratischen Republik Kongo wütet derzeit der 17. Ausbruch im Land, verursacht durch den seltenen Bundibugyo-Stamm. Seit Beginn der Epidemie wurden fast 1.500 bestätigte Fälle und mehr als 450 Todesfälle registriert.
Am 2. Juli starteten die kongolesischen Gesundheitsbehörden offiziell klinische Studien am Evangelischen Medizinischen Zentrum in Bunia, der Hauptstadt der Provinz Ituri. Ziel ist es, wirksame Medikamente speziell gegen diese Virusvariante zu finden. „Während dieser Epidemie mussten wir auch forschen, um spezifische Arzneimittel zu entwickeln“, sagte Dieudonné Mwamba Kazadi, Direktor des Nationalen Instituts für öffentliche Gesundheit und Koordinator der Seuchenbekämpfung.
Drei Wirkstoffe werden getestet: Remdesivir und MBP134 für bereits infizierte Patienten sowie Obeldsivir, eine vorbeugende Behandlung für exponierte Personen wie medizinisches Personal. Die Studien werden vom Africa Centre for Disease Control and Prevention unterstützt. Djodjo Mbusa, ein Einwohner von Bunia, begrüßte die Tests: „Sie sind wichtig für uns normale Bewohner, die von dieser Krankheit betroffen sind. Da es um eine mögliche Behandlung geht, betrachte ich das als gute Nachricht.“
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„Im Kongo starten klinische Studien gegen eine seltene Ebola-Variante – drei Medikamente werden getestet, um Tausende zu retten."
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