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Mona Lisa bekommt eigenen Flügel im Louvre

Millionen-Umbau entzerrt Besucherströme und schafft Platz für Kunstgenuss

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Millionen-Umbau entzerrt Besucherströme und schafft Platz für Kunstgenuss

## Hintergrund Der Louvre ist das meistbesuchte Museum der Welt – und die Mona Lisa sein größter Magnet. Täglich drängen sich rund 20.000 Menschen vor dem kleinen Gemälde, was zu Erstickungsgefühlen und Frustration führt. Die bisherige Aufstellung zwang Besucher, die nur die Mona Lisa sehen wollten, durch die gesamte Galerie, was zu langen Wartezeiten und Überfüllung führte.

## Was ist passiert Die Museumsleitung gab bekannt, dass die Mona Lisa in einen eigenen 33.000 Quadratfuß großen Flügel umziehen wird. Das New Yorker Architekturbüro Selldorf Architects gewann den Wettbewerb gegen vier Finalisten aus 100 Bewerbern und wird gemeinsam mit Studios Architecture Paris den Umbau realisieren. Das Projekt umfasst zwei neue unterirdische Eingänge, separate Gastronomie- und Geschenkbereiche sowie erweiterte Galerieräume. Die Kosten belaufen sich auf eine Milliarde Euro.

## Warum das wichtig ist Die Neugestaltung löst ein strukturelles Problem: Bisher mussten alle Besucher denselben Weg nehmen – egal ob sie nur die Mona Lisa oder die gesamte Sammlung sehen wollten. Künftig können sich die Ströme trennen. Das entlastet nicht nur die Warteschlangen, sondern schützt auch die anderen Kunstwerke vor Beschädigung durch Menschenmassen. Die Renovierung soll zudem drei Millionen zusätzliche Besucher pro Jahr ermöglichen.

## Ausblick Der Umbau beginnt in den kommenden Jahren und wird den Louvre modernisieren. Die neue Infrastruktur soll das Museum für die Zukunft rüsten – mit besserer Besucherlenkung, mehr Komfort und einer Entschleunigung des Kulturerlebnisses. Für Entscheider in Tourismus, Kulturmanagement und Stadtplanung ist dies ein Modellfall, wie man ikonische Attraktionen entlasten kann, ohne sie zu verbannen.

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Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Good News Network.
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