New York: Mietpreisbremse entlastet 2 Millionen
Bürgermeister Mamdani setzt Wahlversprechen um: Keine Mieterhöhung für ein Jahr, 2 Mio. Menschen profitieren.
New York City ist eine der teuersten Städte der Welt. Wer keine mietpreisgebundene Wohnung hat, zahlt im Schnitt umgerechnet fast 3.500 Euro pro Monat – für eine Durchschnittswohnung. Doch etwa 2 Millionen Menschen leben in sogenannten mietpreisgebundenen Wohnungen. Das sind Apartments, deren Miete staatlich reguliert wird. Die Vermieter dürfen die Miete nur um einen festgelegten Prozentsatz erhöhen, und Kündigungen sind nur mit triftigem Grund möglich. Die durchschnittliche Miete in diesen Wohnungen liegt bei knapp 1.400 Euro.
Bürgermeister Zohran Mamdani hatte im Wahlkampf versprochen, die Wohnkosten zu senken. Jetzt hat er sein Versprechen eingelöst: Für ein Jahr gibt es keine Mieterhöhungen in mietpreisgebundenen Wohnungen. Das betrifft rund 2 Millionen Menschen – etwa ein Viertel der Stadtbevölkerung. Die Maßnahme ist Teil eines größeren Pakets, das bezahlbares Wohnen in der Metropole sichern soll.
Die Entscheidung ist strukturell bedeutsam, weil sie zeigt, dass politische Versprechen zu bezahlbarem Wohnen umgesetzt werden können. In vielen Städten weltweit steigen die Mieten schneller als die Einkommen. New York setzt mit diesem Schritt ein Zeichen: Staatliche Regulierung kann Menschen vor Verdrängung schützen. Die Maßnahme gilt zunächst für ein Jahr – ob sie verlängert wird, hängt von der weiteren Entwicklung ab. Für die betroffenen Mieter bedeutet sie erst einmal Planungssicherheit und finanzielle Entlastung.
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- Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Perspective Daily.
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