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Uganda: Ebola-Ausbruch dank Vorbereitung eingedämmt

WHO lobt schnelle Reaktion: Behandlungszentrum in 6 Stunden einsatzbereit, 19 Fälle isoliert.

Beat: Gesellschaft & Bildung · Offizielle Statistik
15. Juni 2026 2 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: UN News

Ebola ist eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten der Welt – das Virus löst schweres Fieber und innere Blutungen aus, ohne Behandlung sterben bis zu 90 Prozent der Erkrankten. Umso bemerkenswerter ist, was in Uganda gerade passiert: Der aktuelle Ausbruch, der im Mai sowohl in der Demokratischen Republik Kongo als auch in Uganda bestätigt wurde, konnte bislang erfolgreich eingedämmt werden. Verantwortlich ist die sogenannte Bundibugyo-Art des Virus, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Uganda hat bisher 19 bestätigte Fälle und einen wahrscheinlichen Fall gemeldet, die meisten Infektionen stehen im Zusammenhang mit Übertragungen aus der Demokratischen Republik Kongo.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich beeindruckt von der Reaktionsgeschwindigkeit des Landes. Dr. Chikwe Ihekweazu, Exekutivdirektor des WHO-Programms für Gesundheitsnotlagen, verbrachte drei Wochen in Uganda und berichtet von ermutigenden Zeichen: Die Bevölkerung kooperiert vorbildlich, neue Labore wurden eröffnet, und einige Patienten haben sich bereits erholt und konnten das Krankenhaus verlassen. Besonders hervorzuheben ist die Behandlungseinheit für Ebola im Mulago-Krankenhaus in der Hauptstadt Kampala. Sie wurde innerhalb von nur sechs Stunden nach Ausbruch der Epidemie in Betrieb genommen – ein Tempo, das weltweit seinesgleichen sucht.

Das Team, das dort arbeitet, gehört zu Ugandas neuem Notfallmedizinteam (Emergency Medical Team, EMT), einer 146-köpfigen Einheit, die 2023 mit Unterstützung der WHO und der Europäischen Union aufgebaut und trainiert wurde. Innerhalb von zwei Stunden nach der Ausrufung des Ausbruchs war das Team einsatzbereit. „Die Einheit und das Personal, das wir hier sehen, sind das Ergebnis von Vorbereitung“, sagte Dr. Kasonde Mwinga, WHO-Vertreter in Uganda. „Vorbereitung rettet Leben.“

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus besuchte Uganda persönlich, um sich ein Bild von den Maßnahmen zu machen. Er lobte die Überwachungs-, Test- und Fallmanagementsysteme des Landes, die es den Behörden ermöglichen, Fälle schnell zu identifizieren und zu behandeln. Gleichzeitig warnte er: Das Risiko weiterer Übertragungen bleibt bestehen, und die Wachsamkeit muss hoch bleiben. Er betonte die Notwendigkeit einer anhaltenden Zusammenarbeit zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo, da kein Land den Ausbruch allein kontrollieren könne. Die Eindämmung an der Quelle sei entscheidend, um eine Ausbreitung in der gesamten Region zu verhindern.

Ein wichtiger Faktor ist die Einbindung der Gemeinschaft, besonders in den Grenzgebieten, in denen Familien auf beiden Seiten der Grenze leben. Wenn Menschen zögern, Symptome zu melden, an der Kontaktverfolgung teilzunehmen oder Gesundheitshinweisen zu folgen, werden Ausbrüche schnell unkontrollierbar. Tedros bekräftigte zudem die Position der WHO, dass Reiseverbote kein wirksames Mittel zur Bekämpfung von Ebola-Ausbrüchen seien. „Reiseverbote helfen nicht bei der Kontrolle von Ebola-Ausbrüchen und können die Bewegung von wichtigen Hilfsgütern, Einsatzteams und Materialien behindern“, sagte er.

Uganda hat bereits neun Ebola-Ausbrüche erlebt. Die Erfahrung aus früheren Epidemien hat geholfen, die Überwachungssysteme, Labornetzwerke und Notfallteams des Landes zu stärken. Leonard Zulu, UN-Resident Coordinator für Uganda, sagte, das UN-System arbeite eng mit den nationalen Behörden unter der technischen Leitung der WHO zusammen. „Wir treiben eine einheitliche und koordinierte Reaktion voran, um die Vorbereitung zu stärken, gefährdete Gemeinschaften zu schützen und die nationalen Bemühungen zur Eindämmung des Ebola-Ausbruchs zu unterstützen.“

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Uganda hat einen Ebola-Ausbruch in nur 6 Stunden unter Kontrolle gebracht – weil sie vorbereitet waren. Krass, oder?"

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