UN bereitet Burundi und Südsudan auf Ebola vor
8 Millionen Dollar für Überwachung und Labore in Nachbarländern der DR Kongo

Die Vereinten Nationen haben 8 Millionen Dollar aus ihrem zentralen Nothilfefonds bereitgestellt, um die Nachbarländer der Demokratischen Republik Kongo auf eine mögliche Ausbreitung des aktuellen Ebola-Ausbruchs vorzubereiten. Der Ausbruch, der im Mai in der DR Kongo erklärt wurde, hat bereits mehr als 1.000 Menschen infiziert und fast 300 Todesopfer gefordert. Das Geld fließt nach Burundi und in den Südsudan – zwei Länder, die aufgrund ihrer geografischen Nähe und porösen Grenzen besonders gefährdet sind.
Mit den Mitteln sollen die Überwachung von Krankheitsfällen, die Laborkapazitäten und die Maßnahmen zur Infektionsprävention und -kontrolle gestärkt werden. Ziel ist es, frühzeitig neue Fälle zu erkennen und eine grenzüberschreitende Ausbreitung zu verhindern. Die humanitären Helfer vor Ort leisten bereits seit Wochen Schwerstarbeit: Mehr als 51.000 Menschen in den betroffenen Gebieten der DR Kongo haben Nahrungsmittelhilfe erhalten, da die Eindämmungsmaßnahmen den Handel lahmlegen, die Nahrungsmittelverfügbarkeit verringern und die Preise in die Höhe treiben.
Die Weltgesundheitsorganisation und das Africa Centres for Disease Control haben die Laborkapazitäten bereits ausgebaut, doch die UN bitten die Geberländer um weitere Unterstützung, um die lebensrettende Hilfe fortsetzen zu können. Die Vorbereitung in den Nachbarländern ist ein entscheidender Schritt, um eine noch größere humanitäre Katastrophe zu verhindern.
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„Die UN bereitet zwei Länder auf Ebola vor – mit 8 Millionen Dollar für Überwachung und Labore. Das rettet Leben."
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