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innovation Global · UN

UNESCO startet Konsultation für faire Bezahlung von Nachrichten

UNESCO sucht weltweit Input, um Richtlinien für faire Vergütung von Journalismus im digitalen Zeitalter zu entwickeln.

Beat: Gesellschaft & Bildung · Offizielle Statistik
19. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: UN News

Die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, hat eine weltweite Konsultation gestartet. Ziel ist es, einen Leitfaden für faire Bezahlung von Nachrichteninhalten zu entwickeln. Der Hintergrund: Immer mehr Menschen lesen Nachrichten auf großen digitalen Plattformen wie Google, Facebook oder über KI-Dienste. Diese Firmen nutzen journalistische Inhalte, um Nutzer anzuziehen und Werbung zu verkaufen – doch die Medien selbst sehen oft kaum Geld davon.

Die UNESCO beschreibt die Lage als dramatisch: „Die Finanzierung von Journalismus im öffentlichen Interesse ist rückläufig, lokale und regionale Nachrichtenorganisationen schließen oder schrumpfen.“ Dies sei eine grundlegende Veränderung der Informationswirtschaft. Eine Handvoll großer Konzerne kontrolliere den Zugang zum Publikum und zu Werbeeinnahmen.

Bis zum 30. Juli 2025 können Regierungen, Medien, Wissenschaft und Bürger über eine Online-Umfrage ihre Meinung einbringen. Die UNESCO wird zudem regionale Gesprächsrunden in Asien, Afrika, Europa und Amerika veranstalten. Der Entwurf baut auf früheren UNESCO-Richtlinien zur Plattform-Regulierung auf und soll die Unabhängigkeit und Vielfalt der Medien stärken.

Der endgültige Leitfaden wird noch 2025 veröffentlicht. Er könnte ein wichtiges Instrument werden, um die Zukunft des Journalismus zu sichern – und damit auch die Informationsfreiheit für alle.

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„Stell dir vor, Google und Co. verdienen Milliarden mit deinen Nachrichten – und die Journalisten sehen fast nichts. Die UNESCO will das jetzt ändern."

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