USA und Iran einigen sich auf Atomgespräche
IAEA-Chef Grossi begrüßt Memorandum als Grundlage für technische Verhandlungen über Irans Atomprogramm.

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) – eine unabhängige UN-Organisation mit Sitz in Wien, die die friedliche Nutzung der Kernenergie überwacht – hat den Abschluss eines ersten Memorandums zwischen den USA und dem Iran begrüßt. IAEA-Chef Rafael Mariano Grossi erklärte am Donnerstag in Genf, dass die Anerkennung der unverzichtbaren Rolle der IAEA ein guter Ausgangspunkt sei. Nun beginne die eigentliche technische Arbeit.
Das Memorandum sieht laut Medienberichten maximal 60 Tage Verhandlungen vor, um einen endgültigen Deal zu erreichen. Kernpunkte sind die Urananreicherung des Iran – ein Prozess, bei dem Uran für Brennstäbe oder potenziell Waffen angereichert wird – sowie die Zusicherung, dass der Iran keine Atomwaffen entwickeln will. Weitere Punkte sind die Wiedereröffnung der Straße von Hormus für die Schifffahrt und die Lockerung von US- und UN-Sanktionen gegen den Iran.
Grossi betonte, dass die IAEA derzeit nicht vollen Zugang zu allen iranischen Atomanlagen habe, aber einen guten Überblick über die benötigten Zugänge habe. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die Verhandlungen in gutem Glauben beginnen. Die IAEA wurde 1957 gegründet und hat 180 Mitgliedsstaaten. Sie berichtet an die UN-Generalversammlung und den Sicherheitsrat, ist aber organisatorisch eigenständig.
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„USA und Iran setzen sich an einen Tisch – die Atomgespräche beginnen. Ein echter diplomatischer Durchbruch?"
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