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Usbekistans Wirtschaft wächst rasant – Armut halbiert

BIP-Wachstum von 7,7% und Armutsquote von 23% auf 5,8% gesunken – Reformen zeigen Wirkung.

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KI-generierte Illustration. Zeigt nicht den Ort der Geschichte.

Usbekistan galt lange als abgeschottet und wirtschaftlich rückständig. Seit 2016 hat sich das grundlegend geändert: Präsident Schawkat Mirsijojew öffnete das Land für Investitionen und leitete Reformen ein. Die Wirtschaft wuchs seither jedes Jahr um mindestens sechs Prozent – selbst während der Pandemie schrumpfte sie nicht. 2025 überschritt das Bruttoinlandsprodukt die Marke von 145 Milliarden Dollar, das Pro-Kopf-Einkommen stieg von 1.750 auf 3.220 Dollar.

Besonders bemerkenswert ist der Rückgang der Armut: Von 23 Prozent der Bevölkerung vor den Reformen auf nur noch 5,8 Prozent im Jahr 2025. Allein in diesem Jahr konnten rund 1,5 Millionen Menschen die Armutsgrenze hinter sich lassen. Auch die Arbeitslosigkeit sank von 6,8 auf 4,9 Prozent. Gleichzeitig stiegen die Exporte um 23 Prozent auf 33,4 Milliarden Dollar.

Das Land profitiert von seiner günstigen geografischen Lage zwischen Ost und West und einer jungen Bevölkerung – rund 40 Prozent der Einwohner sind unter 25 Jahre alt. Ausländische Investoren haben das Potenzial erkannt: Die Direktinvestitionen erreichten 2025 rund 39,7 Milliarden Dollar, neunmal so viel wie 2017. Insgesamt flossen in neun Jahren etwa 120 Milliarden Dollar ins Land.

Die Regierung hat ihre Ziele nach oben korrigiert: Statt der ursprünglich geplanten 160 Milliarden Dollar BIP bis 2030 strebt sie nun 200 Milliarden Dollar an. Langfristig sollen es sogar 240 Milliarden Dollar werden. Die Entwicklung zeigt, dass strukturelle Reformen und Investitionen in Bildung und Infrastruktur ein Land innerhalb weniger Jahre grundlegend verändern können.

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Archiv vor September 2026, nicht nach heutigem Verfahren geprüft. Berichtet von Berliner Zeitung.
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