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Vier-Tage-Woche: Australische Studie belegt Produktivitätssteigerung

Fast alle Firmen behielten das Modell bei, fast die Hälfte meldete mehr Output

Hintergrund

Die Debatte um die Vier-Tage-Woche gewinnt weltweit an Fahrt. Immer mehr Unternehmen und Regierungen experimentieren mit Modellen, die Arbeitszeit reduzieren, ohne die Bezahlung zu kürzen. Befürworter versprechen mehr Produktivität, weniger Burnout und eine bessere Work-Life-Balance. Kritiker bezweifeln, dass sich die Effekte langfristig halten lassen. Eine neue, im renommierten Fachjournal Nature veröffentlichte Studie liefert nun handfeste Daten aus der Praxis.

Was ist passiert

Zwischen 2022 und 2023 führten 15 australische Unternehmen aus Branchen wie Immobilienverwaltung und Verlagswesen das sogenannte 100:80:100-Modell ein: 100 Prozent Gehalt, 80 Prozent Arbeitszeit, 100 Prozent Produktivität. Die Studie unter der Leitung von Prof. John Hopkins von der Deakin University wertete die Ergebnisse aus. Das zentrale Resultat: Alle bis auf eines der Unternehmen behielten die Vier-Tage-Woche nach dem Pilotprojekt bei. Sechs Firmen berichteten von einer Produktivitätssteigerung, die übrigen von keiner Veränderung. „Fast die Hälfte der Unternehmen steigerte die Produktivität“, fasst Hopkins zusammen.

Warum das wichtig ist

Die Studie liefert belastbare Belege für ein Arbeitszeitmodell, das immer mehr Unternehmen weltweit einführen. Sie zeigt, dass kürzere Arbeitszeiten nicht zulasten der Leistung gehen müssen, sondern diese sogar verbessern können. Für HR-Abteilungen und Führungskräfte ist das ein starkes Argument, eigene Pilotprojekte zu starten. Hopkins betont den gesellschaftlichen Kontext: „Angesichts hoher Burnout-Raten und der Frage, wie wir die Produktivitätsgewinne durch KI nutzen, könnte die Vier-Tage-Woche ein interessanter Teil beider Debatten sein.“

Ausblick

Die Ergebnisse reihen sich ein in eine wachsende Zahl internationaler Studien, die positive Effekte auf Produktivität, Mitarbeiterbindung und Wohlbefinden belegen. Die Frage, ob die Vorteile langfristig stabil bleiben, bleibt offen. Doch die hohe Beibehaltungsrate von über 93 Prozent spricht für sich. Immer mehr Unternehmen weltweit wagen den Schritt. Die australische Studie liefert ihnen dafür eine solide wissenschaftliche Grundlage.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

So erzählst du es weiter

„Studie zeigt: Vier-Tage-Woche steigert Produktivität – fast alle Firmen machen weiter!"

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