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Wärmepumpen können im Sommer auch kühlen

Viele Wärmepumpen eignen sich als effiziente Klimaanlage – besonders mit Fußbodenheizung und Erdwärme.

29. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Utopia.de

Wärmepumpen gelten als Heizungen der Zukunft – doch viele wissen nicht, dass sie im Sommer auch kühlen können. Das Prinzip ist einfach: Im Winter holt die Pumpe Wärme aus dem Erdreich oder der Luft ins Haus. Im Sommer kehrt sich der Kreislauf um, und die Wärme aus den Räumen wird nach draußen oder ins Erdreich abgegeben. Besonders effizient arbeiten Erdwärme- oder Grundwasserwärmepumpen, weil die Temperaturen in der Tiefe relativ konstant sind. Sie benötigen für die Kühlung kaum Strom – nur eine kleine Umwälzpumpe läuft. Diese sogenannte passive Kühlung ist extrem sparsam, kühlt aber etwas weniger stark als eine aktive Kühlung oder eine klassische Klimaanlage.

Voraussetzung für die Kühlung mit der Wärmepumpe ist ein Flächenheizsystem wie Fußboden-, Wand- oder Deckenheizungen. Klassische Heizkörper eignen sich nicht, weil sie zu stark heruntergekühlt werden müssten und dann kondensieren – sie würden tropfen. Auch Luft-Wasser-Wärmepumpen, die heute am häufigsten eingebaut werden, können kühlen, brauchen dafür aber etwa so viel Strom wie im Heizbetrieb. Das nennt man aktive Kühlung. Hier läuft die gesamte Wärmepumpentechnik, nur in umgekehrter Richtung. Experten empfehlen bei aktiver Kühlung eine Taupunktüberwachung, um Schimmel durch Feuchtigkeit zu vermeiden.

Klassische Split-Klimaanlagen sind im Prinzip auch Wärmepumpen (Luft-Luft). Sie kühlen einzelne Räume schneller und oft effizienter als eine aktive Kühlung mit der Wärmepumpe. Allerdings können sie den Hitzeinsel-Effekt in Städten verstärken, weil sie warme Luft nach außen blasen. Zudem kühlen sie meist nur einen Raum. Energieexperte Reinhard Loch von der Verbraucherzentrale NRW rät: „Wenn jemand eine neue Wärmepumpe einbaut, dann ist es sinnvoll, darauf zu achten, dass man eine Wärmepumpe wählt, die auch kühlen kann.“ Er geht davon aus, dass diese Funktion bei Neubauten immer stärker mitgedacht wird. Die günstigste Kühlung bleibt aber nach wie vor: tagsüber verdunkeln, nachts lüften.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Wusstest du, dass Wärmepumpen im Sommer auch als Klimaanlage taugen? Besonders mit Fußbodenheizung und Erdwärme – fast umsonst."

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