WHO ehrt sechs Helden der globalen Gesundheit
Auszeichnungen für herausragende Arbeit in der Basisgesundheit und gegen Ungleichheit

Die Weltgesundheitsversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium der WHO. Hier kommen jedes Jahr die Gesundheitsminister aller 194 Mitgliedsstaaten zusammen, um über die großen Gesundheitsfragen der Welt zu beraten. In diesem Jahr standen unter anderem die Bekämpfung von nichtübertragbaren Krankheiten wie Diabetes oder Herzkrankheiten und die psychische Gesundheit im Fokus. Doch der feierlichste Moment war die Verleihung der öffentlichen Gesundheitspreise.
Sechs Preisträger aus verschiedenen Ländern wurden für ihren außergewöhnlichen Einsatz ausgezeichnet. Sie haben sich besonders in der Basisgesundheit verdient gemacht – also dort, wo die erste medizinische Versorgung stattfindet, oft in ländlichen oder armen Regionen. Die Preise würdigen ihren Beitrag, Ungleichheiten im Gesundheitswesen zu verringern und das Ziel „Gesundheit für alle“ ein Stück näher zu bringen.
Die Auszeichnungen wurden vom Präsidenten der Versammlung, Dr. Víctor Elias Atallah Lajam aus der Dominikanischen Republik, und WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus überreicht. Auch Vertreter der Stiftungen, die diese Preise gestiftet haben, waren dabei. Die Namen der Preisträger und ihre konkreten Projekte wurden auf der WHO-Website veröffentlicht.
Die Ehrung ist mehr als eine symbolische Geste. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf die Menschen und Organisationen, die oft im Verborgenen arbeiten – und zeigt, dass ihre Arbeit gesehen wird. In einer Zeit, in der viele Gesundheitssysteme unter Druck stehen, sind solche Vorbilder wichtig. Sie beweisen, dass Engagement und Kreativität auch mit begrenzten Mitteln Großes bewirken können.
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„Sechs Menschen, die die Welt gesünder machen – und dafür jetzt eine große Bühne bekommen haben."
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