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Wildtierbrücke über Autobahn verbindet Nationalparks in Australien

Grüne Brücke über M1-Princes-Motorway ermöglicht Quolls, Koalas und Wallabys sichere Passage

22. Mai 2026 4 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Hintergrund

Die M1 Princes Motorway ist eine der wichtigsten Verkehrsadern im australischen Bundesstaat New South Wales. Täglich rollen rund 40.000 Fahrzeuge mit bis zu 110 km/h über die vierspurige Strecke, die Sydney mit den Industriezentren im Süden verbindet. Die Autobahn trennt zwei bedeutende Schutzgebiete: den Heathcote-Nationalpark und den Royal-Nationalpark. Für Wildtiere war die Überquerung bislang lebensgefährlich – viele Tiere wurden überfahren, die Populationen isolierten sich genetisch.

Was ist passiert

Über der M1 wurde eine begrünte Wildtierbrücke errichtet, die die beiden Nationalparks miteinander verbindet. Die Brücke ist mit heimischer Vegetation bepflanzt und bietet Tarnung und Orientierung für nachtaktive Arten wie den gefleckten Schwanzbeutelmarder (Quoll), aber auch für Wallabys, Koalas und Hirsche. Erste Kamerafallen zeigen, dass die Tiere die Brücke annehmen und nutzen. Die Brücke ist Teil eines größeren Programms zur Wiedervernetzung von Lebensräumen in der Region.

Warum das wichtig ist

Die Brücke ist ein Paradebeispiel für strukturelle Maßnahmen im Artenschutz: Sie adressiert nicht nur Symptome, sondern die Ursache der Fragmentierung. Für den gefleckten Schwanzbeutelmarder, der in Australien als gefährdet gilt, bedeutet die Brücke Zugang zu neuen Nahrungsquellen und Partnern mit vielfältigerer DNA – essenziell für das langfristige Überleben der Art. Ähnlich profitieren Koalas, deren Bestände durch Verkehr und Lebensraumverlust stark dezimiert wurden. Die Brücke zeigt, dass Infrastruktur und Naturschutz vereinbar sind, wenn die Planung ganzheitlich erfolgt.

Ausblick

Die Wildtierbrücke könnte Vorbild für weitere Projekte entlang stark befahrener Straßen in Australien und weltweit sein. Erste Erfolge lassen hoffen, dass die Populationen sich erholen und genetisch durchmischen. Langfristig sind weitere Querungshilfen geplant, um die Vernetzung der Schutzgebiete zu verbessern. Die Kombination aus begrünter Brücke und begleitenden Zäunen reduziert zudem Unfälle mit Wildtieren, was auch die Verkehrssicherheit erhöht.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

So erzählst du es weiter

„In Australien gibt's jetzt eine grüne Brücke für Koalas und Quolls – endlich mal gute Nachrichten!"

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