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tiere Guinea · GN

Wildtierhändler in Guinea festgenommen – 2000 getrocknete Seepferdchen sichergestellt

Vier mutmaßliche Mitglieder eines internationalen Netzwerks wurden bei einer verdeckten Operation in Conakry gefasst.

10. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

In der Hauptstadt Guineas, Conakry, haben die Behörden einen Schlag gegen den internationalen Wildtierhandel geführt. Bei einer verdeckten Operation am 22. Mai 2026 nahmen sie vier Männer fest, die im Besitz von mehr als 2000 getrockneten Seepferdchen und 26 Kilogramm Haifisch- und Rochenflossen waren. Die Festgenommenen sind guineische Staatsbürger im Alter zwischen 20 und 55 Jahren.

Die Aktion wurde von der guineischen Niederlassung der Anti-Wildtierhandels-NGO Eco Activists for Governance and Law Enforcement (EAGLE) unterstützt. Die NGO identifizierte die Männer als Daouda Camara, Thierno Sadou Bah, Sekou Soumah und Abdoulaye Camara. Laut EAGLE handelt es sich bei ihnen um mutmaßliche Mitglieder eines transnationalen kriminellen Netzwerks, das seit mehr als vier Jahrzehnten in Westafrika Wildtiere schmuggelt.

Die getrockneten Seepferdchen sollten an chinesische Staatsbürger in Guinea verkauft werden, die sie dann illegal nach China verschiffen würden, erklärte Antonia Gustafsson, Koordinatorin von EAGLE Guinée. In China werden getrocknete Seepferdchen in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet. Haifisch- und Rochenflossen sind eine wichtige Zutat für Haifischflossensuppe, eine Delikatesse in China und Südostasien.

Beide Produkte sind extrem wertvoll: Der Preis für getrocknete Seepferdchen kann bis zu 600 Dollar pro Kilogramm betragen. Die beschlagnahmten Flossen waren für den Export nach China bestimmt. Die Festgenommenen waren den Strafverfolgungsbehörden zuvor nicht bekannt, was die Tiefe und Komplexität des illegalen Netzwerks unterstreicht.

Dieser Erfolg zeigt, dass lokale Behörden mit gezielter Unterstützung von NGOs in der Lage sind, gegen hochprofitable kriminelle Strukturen vorzugehen. Für den Artenschutz ist das ein wichtiges Signal: Jede Beschlagnahmung entzieht den Netzwerken Einnahmen und schützt bedrohte Arten wie Seepferdchen, Haie und Rochen vor weiterer Ausbeutung.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„2000 getrocknete Seepferdchen bei einer Razzia gefunden – der Kampf gegen Wildtierhandel zeigt Erfolge!"

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