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3.000 fast ausgestorbene Frösche zurück in Kaliforniens Bergen

3.000 gezüchtete Frösche einer fast ausgestorbenen Art kehren zurück – Teil eines Programms mit bereits 10.000 Tieren.

Der Berg-Gelbbein-Frosch war einst in den Gebirgszügen Südkaliforniens weit verbreitet – heute ist sein Bestand um mehr als 98 Prozent eingebrochen. Verantwortlich dafür sind vor allem eine Pilzerkrankung namens Chytridiomykose, die weltweit Amphibien zusetzt, weil sie deren Haut angreift, über die Frösche auch atmen, dazu eingeschleppte Raubtiere, Waldbrände und Dürre. In den USA gilt die Art heute als vom Aussterben bedroht.

Um das zu ändern, hat die San Diego Zoo Wildlife Alliance gemeinsam mit dem US-amerikanischen Fisch- und Wildschutzdienst, dem Geologischen Dienst der USA und der kalifornischen Fisch- und Wildschutzbehörde ein Zuchtprogramm aufgebaut, das es seit 2006 gibt. Jetzt wurden erneut rund 3.000 in Gefangenschaft gezüchtete Frösche und Kaulquappen in ihre früheren Lebensräume in den San-Bernardino- und San-Jacinto-Bergen entlassen – unter anderem am Bluff Lake im Big-Bear-Gebiet.

Gezüchtet wurden die Tiere im Beckman-Zentrum für Naturschutzforschung des Zoos, das eigens für solche Wiederansiedlungsprojekte aufgebaut wurde. Naturschützerinnen und Naturschützer öffneten die kleinen Transportboxen und beobachteten, wie die Frösche in Sprüngen im Wasser des Sees verschwanden.

Insgesamt hat die San Diego Zoo Wildlife Alliance inzwischen mehr als 10.000 Berg-Gelbbein-Frösche und Kaulquappen in Hochgebirgslebensräume zurückgebracht. Aus einem ursprünglichen Rettungsversuch ist über die Jahre ein umfassendes Programm geworden, das Zucht, genetische Vielfalt, Krankheitsmanagement, Fortpflanzungsforschung und Wiederansiedlung miteinander verbindet.

Die freigelassenen Tiere werden weiter beobachtet, um zu verstehen, wie gut sie sich in ihrer natürlichen Umgebung halten, wie gesund sie bleiben und ob sie sich erfolgreich fortpflanzen. Partnerorganisationen und Zoo setzen die Zusammenarbeit fort, um den Bestand der Art langfristig zu stabilisieren.

Dass eine Art, die einst als nahezu ausgerottet galt, wieder in ihre alten Lebensräume zurückkehrt, ist auch ein Beleg dafür, wie viel jahrzehntelange, koordinierte Artenschutzarbeit bewirken kann – selbst wenn der Weg zurück zu einer stabilen wilden Population noch lang ist.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„3.000 fast ausgestorbene Frösche wurden gerade in ihre alten Berge in Kalifornien zurückgebracht – nach über 10.000 in den letzten Jahren."

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