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Amazonas-Pflanze könnte Suchtmittel Ibogain liefern

Eine geheime Amazonas-Art liefert einen nachhaltigen Rohstoff für die Suchttherapie.

30. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Seit Generationen nutzen die Bwiti in Gabon die Iboga-Pflanze für spirituelle Rituale. Der darin enthaltene Wirkstoff Ibogain, ein starkes Psychedelikum, zeigt in Studien erstaunliche Wirkung gegen schwere Drogenabhängigkeit – er kann Entzugserscheinungen lindern und das Verlangen nach Heroin oder Methadon drastisch senken. Doch die Nachfrage nach diesem vielversprechenden Mittel hat die afrikanische Pflanze an den Rand der Ausrottung gebracht. Der Iboga-Strauch braucht bis zu 30 Jahre, um reif zu werden, und liefert nur etwa ein Gramm Ibogain. Bei der traditionellen Gewinnung wird die ganze Pflanze entwurzelt und zerstört. Wilderei und Schmuggel blühen, und die gabunische Regierung hat die Ausfuhr bereits verboten.

Jetzt kommt die Rettung aus dem Amazonas-Regenwald. Der brasilianische Forscher Ricardo Marques hat zwei Jahre lang eine bisher unbekannte Pflanzenart aufgespürt und ihre Ökologie studiert. Die Art – deren Name er geheim hält – enthält eine chemische Vorstufe, die sich in Ibogain umwandeln lässt. Entscheidend ist die neue Erntemethode: Sie erlaubt die Extraktion, ohne die Pflanze zu töten. Sie kann nach der Entnahme nachwachsen und so eine dauerhafte, nachhaltige Quelle bieten.

Marques hält die Identität der Pflanze bewusst geheim, um sie vor Plünderung zu schützen. Stattdessen schult er lokale Familien in der nachhaltigen Sammlung. Sein Ziel ist eine ethische, dauerhafte Ibogain-Versorgung, die den Fehler Afrikas nicht wiederholt. Die Entdeckung könnte nicht nur die Suchttherapie revolutionieren, sondern auch den Regenwald schützen – denn eine lebende Pflanze ist wertvoller als eine geplünderte.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Stell dir vor: Eine Pflanze im Amazonas könnte helfen, von Heroin loszukommen – und sie wird nicht ausgegraben, sondern wächst nach."

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