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kultur Vereinigtes Königreich · GB

Gartenfiguren entpuppen sich als wertvolle Marmorbüsten

Zwei verwitterte Statuen aus dem 18. Jahrhundert erzielen bei Auktion je rund 3.000 Euro.

Ein Hausbesitzer in der englischen Grafschaft Kent machte eine überraschende Entdeckung: Zwei verwitterte Statuen in seinem Garten, die er für billige Betonfiguren hielt, entpuppten sich als wertvolle Marmorbüsten aus dem 18. Jahrhundert. Ein Experte des Auktionshauses Hansons entdeckte die Büsten bei einer Routineschätzung und erkannte ihren wahren Wert. Die beiden Büsten, die den griechischen Gott Apollo und die Göttin Diana darstellen, wurden zwischen 1720 und 1730 in Florenz gefertigt. Sie kamen vermutlich während der sogenannten Grand Tour nach Großbritannien, einer Bildungsreise wohlhabender junger Europäer durch den Kontinent. Bei der Auktion erzielten die Büsten jeweils rund 3.000 Euro und lösten eine Bieter-Schlacht zwischen Sammlern und Antiquitätenhändlern aus. Der Verkauf wurde mit Applaus quittiert. Der Fund ist besonders bemerkenswert, da viele vergleichbare Stücke im Laufe der Jahrhunderte verloren gingen oder zerstört wurden. Die Büsten waren durch jahrhundertelange Witterungseinflüsse wie Flechten und Ablagerungen stark verwittert, was ihren wahren Wert verbarg. Erst die genaue Untersuchung durch den Experten enthüllte das handgearbeitete Marmor unter der Schmutzschicht. Die Geschichte zeigt, dass vermeintlich wertlose Gegenstände oft eine überraschende Geschichte und einen hohen Wert haben können.

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„Stell dir vor, du hast jahrelang zwei wertlose Gartenfiguren rumstehen – und plötzlich sind sie 6.000 Euro wert!"

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