Hund nach drei Meilen auf See gerettet
Bruce der Schäferhund trieb in einem Schlauchboot auf die Nordsee hinaus – Küstenwache und Tourboot fanden ihn nach zwei Stunden.

Ein schwarzer Schäferhund namens Bruce erlebte am vergangenen Sonntag ein Abenteuer, das fast tragisch geendet hätte. Sein Besitzer hatte ihn in ein aufblasbares Schlauchboot gesetzt, während er selbst im Wasser nebenher schwamm – eine eigentlich harmlose Spielerei am Strand von Northumberland im Nordosten Englands. Doch ein plötzlicher Windstoß erfasste das leichte Boot und trieb es auf die offene Nordsee hinaus. Der Besitzer versuchte noch, hinterherzuschwimmen, musste aber umkehren, um nicht selbst in Gefahr zu geraten. Er alarmierte die Küstenwache, die sofort einen Suchtrupp losschickte.
Die Besatzung des Ausflugsboots „Serenity“ von den Farne Islands hörte den Notruf über Funk, als sie gerade von einer Tour zurückkehrten. Kapitän Jimmy Reid und sein Crewmitglied Aaron brachen sofort zur Suche auf. Zwei Stunden lang suchten sie die See ab, bis sie schließlich das kleine Schlauchboot am Horizont entdeckten. „Meine Gefühle gingen mit mir durch, als ich Bruce endlich im Boot sah“, sagte Reid später. „Ich hatte die schreckliche Angst, der Hund würde ins Wasser fallen und dort bleiben.“
Die Rettung selbst war heikel: Als die Crew versuchte, Bruce ein Geschirr anzulegen, rutschte es ab und der Hund fiel ins kalte Wasser. Doch Aaron griff blitzschnell zu und packte Bruce am Genick, um ihn an Bord zu ziehen. Der Hund war unterkühlt, aber die Männer wickelten ihn in Handtücher und wärmten ihn auf. An Land wartete bereits der erleichterte Besitzer. Die Rettungsaktion zeigt, wie wichtig schnelle Hilfe und gut koordinierte Einsätze sind – und dass auch Tiere in Seenot auf Rettung hoffen können.
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
So erzählst du es weiter
„Stell dir vor, dein Hund treibt drei Meilen aufs Meer hinaus – und wird gerettet. Genau das ist Bruce passiert."
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