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KI entwickelt Burger, die besser schmecken und nachhaltiger sind

KI-Burger aus Pilzen oder Bohnen sind geschmacklich dem Big Mac ebenbürtig und bis zu zehnmal nachhaltiger.

Künstliche Intelligenz kann inzwischen vieles: Krankheiten erkennen, Fragen beantworten oder Dating-Tipps geben. Nun haben Forscher der Stanford University eine KI entwickelt, die das optimale Burger-Rezept zusammenstellt – und zwar nicht nur nach Geschmack, sondern auch nach Nachhaltigkeit und Nährstoffgehalt. Das Team um die Biotechnik-Ingenieurin Ellen Kuhl trainierte die KI mit über 2.000 Rezepten und veröffentlichte das Tool unter dem Namen BurgerAI.

Die Zahl möglicher Burger-Kombinationen weltweit schätzen die Forscher auf zehn Septillionen – eine 1 mit 43 Nullen. Um diese schier endlosen Möglichkeiten zu ordnen, berechnet die Software nicht nur den Geschmack, sondern auch Textur, Nährstoffe und Umweltverträglichkeit – und das für verschiedene Altersgruppen, Geschlechter und Lebensstile. „Jahrhundertelang war die Gestaltung von Essen eine Sache von Intuition, Erfahrung und Versuch und Irrtum“, sagt Kuhl. „Wir fangen an zu zeigen, dass KI die Gestaltung von Essen in eine quantitative Wissenschaft übertragen kann.“

Den ultimativen Test bestanden die KI-Rezepte in einem Blindversuch mit 101 Freiwilligen in einem Restaurant in San Francisco. Sie bekamen fünf KI-designte und professionell zubereitete Burger sowie als Vergleich einen Big Mac. Der Pilz-Burger übertraf das konventionelle Produkt in Bezug auf Nachhaltigkeit um mehr als das Zehnfache, der Bohnen-Burger in Bezug auf den Nährstoffwert immerhin noch um fast das Doppelte. Und auch geschmacklich konnten die KI-Burger mithalten: In Geschmack, Textur und im Gesamturteil waren sie dem etablierten Burger-Klassiker mindestens ebenbürtig.

„Wir erwarteten einen Kompromiss zwischen Nachhaltigkeit und Verbraucherakzeptanz“, erzählt Erstautor Vahidullah Tac. „Aber wir fanden heraus, dass ein Burger mit drastisch niedrigeren Umweltfolgen noch mit einem der weltweit erfolgreichsten Burger mithalten konnte.“ Die Auswahl von Lebensmitteln zähle zu den folgenreichsten Alltagsentscheidungen, betont er. Man könne damit beides verbessern: „die eigene Gesundheit und die des Planeten.“

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„Stell dir vor: Ein Burger, der genauso gut schmeckt wie ein Big Mac, aber zehnmal besser für die Umwelt ist. Genau den hat eine KI entwickelt."

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