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KI erkennt geschmuggelte Meerestiere im Gepäck

KI und 3D-Röntgen erkennen Seepferdchen, Haifischflossen und Seegurken mit bis zu 96% Genauigkeit.

16. Juni 2026 1 Min. Lesezeit KI-recherchiert · von Menschen verantwortet Quelle: Mongabay

Der illegale Handel mit Meerestieren boomt – getrieben durch die Nachfrage nach Zierfischen, Luxuslebensmitteln und traditionellen Arzneimitteln. Ein Großteil dieser Schmuggelware wird im Fluggepäck oder per Luftpost transportiert, wo die meisten Tiere, tot oder lebendig, unentdeckt bleiben. Erst im April dieses Jahres entdeckten argentinische Behörden am Flughafen von Buenos Aires eine illegale Lieferung mit so vielen toten und sterbenden Fischen, Tintenfischen und Krabben, dass ein nationales Rettungszentrum zehn neue Notfallbecken installieren musste. Es war bereits der dritte Fund am selben Flughafen innerhalb eines Jahres.

Ein internationales Forscherteam hat nun eine Methode entwickelt, die solche Kontrollen deutlich effektiver machen könnte. Die Wissenschaftler trainierten eine Künstliche Intelligenz (KI) mit Röntgenbildern von Seepferdchen, Haifischflossen und Seegurken – alles Arten, die häufig geschmuggelt werden. In Kombination mit 3D-Röntgengeräten, wie sie an vielen Flughäfen bereits im Einsatz sind, erkannte die KI die geschmuggelten Tiere in Tests mit einer Trefferquote zwischen 86 und 96 Prozent. Die Ergebnisse wurden kürzlich in einer Fachzeitschrift veröffentlicht.

„Derzeit verlassen wir uns bei der Kontrolle von Gepäck auf menschliche Inspektion und Spürhunde“, erklärt Vanessa Pirotta, Meeresbiologin an der Macquarie University in Australien und Hauptautorin der Studie. „KI könnte das ergänzen – nicht als Wundermittel, sondern als Assistent und Werkzeug.“ Die Technologie wäre relativ einfach in bestehende Sicherheitsabläufe an Flughäfen integrierbar, da viele Länder bereits 3D-Röntgenscanner für das Handgepäck nutzen.

Sollte sich die Methode in der Praxis bewähren, könnte sie den illegalen Handel mit Meereslebewesen deutlich erschweren. Das wäre nicht nur ein Gewinn für den Artenschutz, sondern auch für die vielen bedrohten Arten, die heute noch unentdeckt durch die Sicherheitsschleusen gelangen.

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„Stell dir vor: KI erkennt geschmuggelte Seepferdchen im Koffer – mit 96% Trefferquote. Genau das wurde gerade entwickelt."

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