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Kinder blicken überwältigend positiv in die Zukunft

97% der befragten Kinder glauben, die Welt verbessern zu können – 63% sind hoffnungsvoll

Kurz vor dem Internationalen Tag der Hoffnung am 12. Juli hat das britische Magazin The Week Junior seine jungen Leser gefragt, was Hoffnung für sie bedeutet und wie sie die Welt verbessern würden. Die Antworten sind so ermutigend, dass sie selbst Erwachsenen Hoffnung geben.

97 Prozent der befragten Kinder gaben an, dass sie glauben, einen positiven Unterschied in der Welt bewirken zu können. 63 Prozent blickten hoffnungsvoll in die Zukunft – jüngere Kinder waren dabei noch optimistischer. Die Umfrage zeigt: Kinder, die in Zeiten von Klimaangst, Krieg und dem rasanten Aufstieg Künstlicher Intelligenz aufwachsen, sind nicht abgehängt oder besiegt.

Was würden die Kinder tun, wenn sie Premierminister wären? Ihre Ideen lesen sich wie ein Regierungsprogramm: „Den Menschen bessere Chancen geben, der Welt durch Bildung zu helfen“, „Sicherheit für alle im Land“, „Bäume, Blumen, Kräuter, Gemüse und Sträucher pflanzen“ und „Kostenlose Therapie für alle“. 40 Prozent nannten den Klima- und Naturschutz als Priorität, 31 Prozent wünschten sich mehr Freundlichkeit und Gerechtigkeit.

Viele Kinder setzen ihre Ideen bereits in die Tat um. 59 Prozent der Befragten sind Teil einer Gruppe, die ihrer Gemeinde hilft – etwa bei den Pfadfindern, in Sportvereinen oder bei Freiwilligenprojekten. Sie pflanzen Blumen, sammeln Müll, helfen bei Parkläufen oder backen Kuchen für wohltätige Zwecke. Die neunjährige Vidhi sammelte durch Seilspringen und Backen über 6.000 Pfund für ein Kinderkrankenhaus. Martha und Nellie sammelten 19 Müllsäcke in ihrem Park in Bristol. Der achtjährige JC organisierte eine Tombola, um einen neuen Klettergerüst für seine Schule zu finanzieren.

Die Kinder sind sich der Probleme der Welt bewusst – insbesondere Kriege, Armut und Technologie. 28 Prozent sagten, die Beendigung von Kriegen sollte Priorität haben. Künstliche Intelligenz löst bei ihnen mehr Angst als Begeisterung aus: 51 Prozent machten sich Sorgen, 29 Prozent waren positiv gestimmt. Ein Kind fasste die Ambivalenz treffend zusammen: „Ich habe es benutzt und es ist wirklich hilfreich, aber ich finde es auch ein bisschen gruselig. Es weiß alles!“

Ihre Definitionen von Hoffnung waren bemerkenswert aktiv: „Eine helle, sichere Zukunft für alle“, „das Gefühl, akzeptiert zu werden und etwas bewirken zu können“, „das Richtige tun und sehen, dass es einen positiven Unterschied macht“. Für die Herausgeberin Vanessa Harriss stach ein Ergebnis besonders hervor: 14 Prozent der Kinder sagten, sie würden anderen helfen, hoffnungsvoller zu sein, indem sie mehr positive Geschichten teilen. „Als Herausgeberin des Magazins fand ich es interessant, dass viele Leser mehr positive Geschichten in den Medien sehen wollen“, sagte Harriss. „Genau das ist unser Ansatz – und ich wünschte, mehr Medien würden das auch tun.“

Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.

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„97% der Kinder glauben, die Welt verbessern zu können – und viele tun es schon. Das macht Hoffnung!"

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