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Polnischer Konzern baut Berliner Problembrücke neu

Die marode Mühlendammbrücke in Berlin-Mitte wird abgerissen und neu gebaut – Fertigstellung bereits 2029, ein halbes Jahr früher als geplant.

Die Mühlendammbrücke in Berlin-Mitte ist eine der wichtigsten Ost-West-Verbindungen der Stadt – und eine der marodesten. Täglich überwachen 96 Sensoren das Bauwerk mit Ultraschall, denn im Inneren reißen immer wieder Spanndrähte, die für Stabilität sorgen. Ein Kollaps droht jederzeit. Jetzt hat die Berliner Verkehrsverwaltung den Auftrag für den Abriss und Neubau vergeben: Ein Konsortium um das polnische Bauunternehmen Budimex wird die Brücke ersetzen. Die neue Mühlendammbrücke wird 38,4 Meter breit – etwas schmaler als die alte – und erhält drei Fahrstreifen pro Richtung, breite Geh- und Radwege sowie die längsten Sitzbänke Berlins. Die Bauzeit soll durch ein optimiertes Konzept von ursprünglich September 2029 auf Frühjahr 2029 verkürzt werden. Das ist nicht nur eine gute Nachricht für die täglich 74.000 Fahrzeuge, sondern auch für Fußgänger und Radfahrer, die künftig mehr Platz haben. Die alte Brücke aus den 1960er-Jahren war durch korrosionsgefährdeten Spannstahl aus DDR-Produktion irreparabel geschädigt. Der Neubau ist Teil eines größeren Programms: Auch die benachbarte Neue Gertraudenbrücke muss ersetzt werden. Für die Berliner bedeutet das: weniger Stau, mehr Sicherheit und ein schöneres Stadtbild.

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„Stell dir vor, eine der wichtigsten Brücken Berlins könnte jeden Tag einstürzen. Jetzt wird sie endlich neu gebaut – und das sogar früher als geplant."

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