Weltweit 2/3 weniger Tote durch Magen-Darm-Infektionen
Seit 1990 sank die Zahl der Todesfälle von 3,69 Millionen auf 1,27 Millionen – durch sauberes Wasser und Hygiene.

Durchfallerkrankungen und andere Magen-Darm-Infektionen gehören zu den häufigsten Todesursachen weltweit, besonders bei Kindern in ärmeren Regionen. Die Erreger werden meist über verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen – ein Problem, das mit einfachen Mitteln bekämpft werden kann.
Eine internationale Studie hat nun die Entwicklung der Todesfälle durch solche Infektionen untersucht. Das Ergebnis: Die Zahl der Todesfälle ist von 3,69 Millionen im Jahr 1990 auf 1,27 Millionen im Jahr 2023 gesunken – ein Rückgang um rund zwei Drittel. Die Forscher verglichen Daten aus 204 Ländern und berücksichtigten Krankheiten wie Durchfall, Typhus und andere infektiöse Darmerkrankungen.
Der Grund für diesen Erfolg liegt vor allem in verbesserten hygienischen Bedingungen. Sauberes Trinkwasser, bessere Sanitäranlagen und Aufklärung über Händewaschen haben die Übertragung der Erreger massiv eingeschränkt. Auch Impfungen gegen bestimmte Durchfallerreger haben dazu beigetragen, dass weniger Menschen schwer erkranken.
Besonders beeindruckend ist, dass der Fortschritt vor allem in den Regionen erzielt wurde, die früher am stärksten betroffen waren. In Afrika südlich der Sahara und in Südasien sanken die Todeszahlen besonders deutlich. Die Studie zeigt, dass gezielte Investitionen in Infrastruktur und Gesundheitsversorgung direkt Leben retten.
Dennoch bleibt die Zahl von 1,27 Millionen Todesfällen pro Jahr hoch. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar, wenn alle Menschen Zugang zu sauberem Wasser und medizinischer Grundversorgung hätten. Die Studie macht aber Mut: Sie beweist, dass der Kampf gegen diese tödlichen Infektionen gewonnen werden kann – Schritt für Schritt.
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„Wusstest du, dass die Zahl der Todesfälle durch Magen-Darm-Infektionen seit 1990 um zwei Drittel gesunken ist? Einfache Maßnahmen retten Millionen Leben."
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