Uganda hat seinen Ebola-Ausbruch gestoppt
42 Tage ohne neuen Fall, das ist die Schwelle, ab der Mediziner einen Ebola-Ausbruch offiziell für beendet erklären.

Seit dem 16. Juli ist kein einziger neuer Ebola-Fall in Uganda aufgetaucht. 42 Tage sind das mittlerweile, die Schwelle, an der Mediziner einen Ausbruch offiziell für beendet erklären, und genau das hat die Weltgesundheitsorganisation jetzt getan.
Ein Virus kennt keine Grenzkontrolle. Ein Flug oder ein Grenzübertritt reicht, damit Ebola dort auftaucht, wo niemand damit rechnet, das hat auch Europa während früherer Ausbrüche in Westafrika gespürt. Genau diese Nähe macht Ugandas Erfolg riskant: Im Nachbarland Demokratische Republik Kongo läuft parallel der schwerste Ebola-Ausbruch der Landesgeschichte, und die WHO warnt ausdrücklich, dass eingeschleppte Fälle jederzeit möglich bleiben.
Der ugandische Ausbruch selbst geht Berichten zufolge auf Menschen zurück, die über die Grenze zum Kongo gereist waren. Trotzdem gelang es Gesundheitsbehörden, medizinischem Personal und den betroffenen Gemeinden, die Übertragungskette vollständig zu kappen. Die WHO würdigt ausdrücklich die starken Maßnahmen, mit denen eine weitere Ausbreitung verhindert wurde. Jetzt hilft sie Uganda dabei, von akutem Alarm zu wachsamer Ruhe zurückzufinden.
Uganda gibt die Hilfe weiter: Der eigene Gesundheitsdienst eröffnet zwei neue Ebola-Kliniken direkt an der Grenze zum Kongo, um den Nachbarn im schwersten Ausbruch seiner Geschichte zu unterstützen. Das Land, das seinen eigenen Ausbruch gerade für beendet erklärt hat, schickt jetzt Ärzte und Ausrüstung dorthin, wo das Virus weiter zirkuliert.
Diese Geschichte ist zu gut, um sie für sich zu behalten.
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„Nach 42 Tagen ohne neuen Fall ist Ugandas Ebola-Ausbruch vorbei"
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